Verein A-h-A – Peer-Support, Aufklärung & Antidiskriminierung

Hilfe für Angehörige

Entlastung, Verständnis und Orientierung – für alle, die einem geliebten Menschen beistehen.

Viele Angehörige leiden genauso wie Betroffene – nur still.
Die Sorge, die Unsicherheit, das ständige Mitdenken und die Hilflosigkeit können zu enormer Belastung werden.

Bei A-h-A finden Angehörige einen Raum, in dem sie verstanden werden.
Wir unterstützen Sie dabei, Situationen besser einzuordnen, Grenzen zu setzen und wieder Stabilität in den eigenen Alltag zu bringen.

Entlastende Gespräche

Ein sicherer Rahmen, in dem Sie Sorgen aussprechen können – ohne Bewertung, ohne Schuldzuweisungen.

Verständnis & Einordnung

Verständnis & Einordnung

Wir erklären, was Alkoholabhängigkeit wirklich bedeutet und warum das Verhalten eines Betroffenen oft widersprüchlich wirkt.

Grenzen setzen lernen

Grenzen setzen lernen

Angehörige verlieren sich oft in Verantwortung. Wir helfen, gesunde Grenzen zu erkennen und aufrechtzuerhalten.

Orientierung im Alltag

Orientierung im Alltag

Wie gehe ich mit Krisen um? Was mache ich bei Rückfällen? Wie spreche ich über das Thema? Wir geben Klarheit und Halt.

Sie müssen das nicht alleine schaffen

Sie tragen viel – und oft mehr, als jemand von außen sieht..

Viele Angehörige fühlen sich überfordert, verantwortlich oder sogar schuldig.
Dabei brauchen auch Sie Unterstützung.
Wir begleiten Sie dabei, wieder Boden unter den Füßen zu finden – unabhängig davon, ob der betroffene Mensch bereit ist, etwas zu verändern.

Was Angehörigen häufig hilft

  • Die Krankheit verstehen
  • Das Verhalten des Betroffenen einordnen
  • Schuldgefühle loslassen
  • Strategien im Umgang mit schwierigen Situationen
  • Eigene Grenzen erkennen
  • Realistisch einschätzen, was man leisten kann – und was nicht
  • Wieder mehr Stabilität und Ruhe im Alltag finden
Hände, die gehalten werden

Warum Unterstützung für Angehörige so wichtig ist

Alkoholabhängigkeit betrifft nie nur eine Person.
Partner, Eltern, Kinder und Freunde geraten oft in einen Strudel aus Sorge, Hilflosigkeit, Druck und Verantwortung.
Viele versuchen jahrelang, alles allein zu bewältigen – und verlieren dabei ihre eigene Kraft.

Angehörige brauchen genauso Unterstützung wie Betroffene.
Nicht, um den anderen zu „retten“, sondern um sich selbst zu stabilisieren und wieder handlungsfähig zu werden.

Wie der Kontakt abläuft

Erstkontakt

Über die Selbsthilfe Osttirol oder direkt per E-Mail.

Erstgespräch

Ein vertrauliches Gespräch, in dem wir Ihre Situation verstehen und gemeinsam überlegen, was Sie aktuell entlastet.

Weitere Begleitung

Einzelgespräche, Informationsgespräche oder – wenn Sie möchten – Teilnahme an ausgewählten Gruppentreffen

Wie Angehörige Veränderung ermöglichen

Viele Angehörige glauben, sie hätten kaum Einfluss auf die Krankheit ihres Partners.
Doch oft ist genau das Gegenteil der Fall.
Veränderung beginnt häufig dann, wenn das Umfeld klar und ehrlich aufzeigt, dass ein Weiter-So nicht mehr möglich ist. Nicht durch Vorwürfe oder Streit – sondern durch Grenzen, Konsequenz und die Entscheidung, sich selbst und den Betroffenen nicht länger zu schützen.
Manche Menschen finden erst dann den Mut, aufzuhören, wenn Partner, Familie oder Freunde deutlich machen:

„So können wir nicht weitermachen – es muss sich etwas ändern.“

Das bedeutet nicht Härte um der Härte willen.
Es bedeutet Verantwortung, Klarheit und Liebe, die nicht wegschaut.
Wir unterstützen Angehörige dabei,

  • die Krankheit zu verstehen,
  • den eigenen Anteil zu erkennen,
  • Schuldgefühle loszulassen,
  • klare Grenzen zu setzen
  • und einen Rahmen zu schaffen, in dem Veränderung möglich wird.

Denn oft ist es der Angehörige, der den ersten Schritt setzt –
und damit den Weg in ein neues Leben eröffnet.

Möchten Sie mit jemandem sprechen?

Anonym, vertraulich und in einem geschützten Rahmen.